Landbewohner mag weder Kuhglocken noch Kühe

Ein skurriler Streit in einer oberbayerischen Gemeinde geht jetzt vor Gericht in eine neue Runde.

Kuh mit Kuhglocke

Symbolbild: Free-Photos

Der „Kuhglockenstreit“ im oberbayerischen Holzkirchen geht in die nächste Runde: Wie mehrere Medien berichteten, setzt sich ein Anwohner erneut gerichtlich gegen das Glockengebimmel auf seinem Nachbargrundstück zur Wehr. Neu ist, dass dem Mann nun auch die angebliche Gesundheitsgefahr durch den Kuhmist ein Dorn im Auge ist.

Laut einem Bericht von muenchen.tv hatte der Nachbar einer Kuhbäuerin bereits vor zwei Jahren juristisch durchgesetzt, dass zwischen 19 und 7 Uhr keine Glocken an den Kuhhälsen baumeln dürfen. Nachdem nun eine neue Pächterin das Grundstück übernahm und wieder Tiere mitsamt Glocken dort weiden ließ, wurde es dem Anwohner zu bunt. Er klagt dem Bericht zufolge nun direkt gegen die Gemeinde Holzkirchen und verlangt, die Tierhaltung auf der Weide komplett zu untersagen. Für die Kühe seien die Glocken eine „Tierquälerei“, für ihn selbst bedeuteten sie schlaflose Nächte. Messungen hätten Lautstärken bis zu 98,7 Dezibel ergeben. Schließlich sorge der Mist der Kühe für eine Gefährdung seiner Gesundheit und mindere dazu den Wert seines millionenschweren Anwesens um 100.000 Euro.

Die Gemeinde Holzkirchen gibt sich angesichts der Klage „gelassen“, heißt es abschließend in dem Bericht.

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