„Lex Wolf“ passiert Bundesrat

Till Backhaus: „Wichtiger Tag“ für die Weidetierhalter.

Wolf

Foto: christels

Der von der Bundesregierung formulierte Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes hat den Bundesrat passiert. Die Änderung soll das Töten von Wölfen, die wiederholt gut geschützte Nutztiere reißen, erleichtern und rechtssicher machen (wir berichteten).

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Backhaus (SPD) sprach von einem „wichtigen Tag“ für die Weidetierhalter. Vor dem Hintergrund, dass das Thema für alle Bundesländer zunehmend relevant wird, forderte Backhaus die Bundesregierung auf, eine Managementstrategie für die gesamte Bundesrepublik vorzulegen.

Offizielle Zahlen der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf gehen für das Monitoringjahr 2018/2019 von 73 Rudeln, 5 Paaren und 10 territorialen Einzeltieren in Deutschland aus. Betroffen sind in erster Linie Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, aber auch zunehmend Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

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