Luchs „Findus“ ist unauffindbar

Gelsenkirchener „Zoom Erlebniswelt“ sucht seit Sonntagmorgen nach einem ausgebüxten Luchskater.

Luchs

Symbolbild

Ein Luchs ist am Sonntagmorgen aus seinem Gehege in einem Gelsenkirchener Zoo verschwunden. Medienberichten zufolge könnte das Tier einen zugefrorenen Wassergraben genutzt haben, um auszubüxen. Die „Zoom Erlebniswelt“ teilte mit, dass die Suche nach dem zweijährigen Luchs namens „Findus“ bislang erfolglos blieb.

Nachdem das Tier gegen 9.45 Uhr aus seinem Gehege entwichen war, leiteten mehrere Zoo-Mitarbeiter sofort eine Suche ein. Daran beteiligt war auch die mit einem Narkosegewehr ausgerüstete Zootierärztin. Später setzte die Gelsenkirchener Feuerwehr eine Drohne ein, um nach dem Luchs zu suchen. Es sei anzunehmen, dass sich das Tier außerhalb des Zoos aufhalte, erklärte der zoologische Leiter Frank Ahrens. „Wir gehen davon aus, dass keine Gefahr für die Gelsenkirchener Bürger besteht“, sagte Ahrens weiter. Luchse seien zwar Raubtiere, aber auch sehr scheu. 

Eine Zoo-Sprecherin erläuterte gegenüber dem WDR, dass der Wassergraben, über den das Tier geflüchtet sein könnte, eigentlich eisfrei gehalten werde. Möglicherweise habe eine kleine Eisscholle dem Luchs ausgereicht.

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