Makaber: Rehe ohne Kopf gefunden

Zwei Rehe ohne Kopf – diese Entdeckung machte ein Spaziergänger bei Zeitz, als er mit seinem Hund unterwegs war.

Rehwild

Symbolbild: Manuel Lassnig

Zwei Rehe ohne Kopf hat ein Spaziergänger bei Zeitz in Sachsen-Anhalt entdecken müssen, als er mit seinem Hund unterwegs war, heißt es in einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung. „Eins, na ja, aber zwei, das ist schon ungewöhnlich und nicht normal“, wird Spaziergänger Harald Lenk zitiert. Er zeigte den Vorfall an. Die Polizei will dem nun nachgehen.

Die Tiere seien mit Ausnahme des Kopfes nahezu vollständig erhalten. „Es war auch kein Blut an diesen Stellen“, sagte Lenk. Weder er noch Eva-Maria Bauer, die Vorsitzende des Tierschutzvereins, können sich den Fall erklären. „So verhält sich kein Jäger, so sollte sich auch kein Autofahrer verhalten, der ein Tier totfährt“, sagte Bauer gegenüber der Zeitung. Für einen Einzelfall hätte sie möglicherweise noch eine Erklärung. Da es aber mehrere Tiere sind, könne sie sich „keinen Reim darauf machen“. Ein drittes – skelettiertes Reh, ebenfalls ohne Kopf – wurde dem Bericht zufolge ein Stück weiter in einer kleinen Schonung aufgefunden.

Stadtjäger Sven Hornig wurde umgehend über den Vorfall informiert.  „So etwas machen Jäger nicht, denen geht es nicht darum, den Kopf abzutrennen. Das tun Trophäenjäger“, erklärte er. Aber selbst dann müsse man das Tier schießen  – „man kann es nicht fangen und schnell mal den Kopf abtrennen“.

Hornig hat sich auch ein weiteres Szenario überlegt: Wenn Tiere fressen, nachdem die Felder gespritzt worden sind, könnten diese aus Unverträglichkeit an den Spritzmitteln verenden. „Wenn dann jemand ein totes Tier gefunden hätte, ein männliches, dann könnte er sich die Trophäe gesichert haben“, sagte er, wobei er auch von dieser Idee nicht überzeugt ist. Gleich zwei oder drei Mal ein solcher Fund, das würde unwahrscheinlich klingen.

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