Mutiger Förster kassiert Schläge

53-Jähriger hatte drei Cross-Motorradfahrer verfolgt, die ohne Kennzeichen im Wald umterwegs waren.

Motocross-Fahrer

Symbolbild

Im Rhein-Sieg-Kreis ist am Montag ein Förster verprügelt worden, der drei Cross-Motorradfahrer stellen wollte, die illegal im Wald unterwegs waren. Polizisten konnten den 24-jährigen Haupttäter fassen.

Laut einer Pressemeldung der Polizei war der 53-jährige Mitarbeiter einer Forstverwaltung in der Nähe der Gemeinde Ruppichteroth mit seinem Geländewagen im Wald unterwegs, als er drei junge Männer bemerkte, die mit ihren Cross-Motorrädern ohne amtliche Kennzeichen durch die Natur brausten. Der Förster folgte ihnen mit seinem Fahrzeug bis zu einer Wiese und konnte schließlich einen der Cross-Fahrer anhalten. Als er den jungen Mann zur Rede stellte, schlug dieser ihm mehrfach ins Gesicht und flüchtete schließlich auf dem Motorrad, gefolgt von seinen beiden Begleitern. Der Förster trug Gesichtsverletzungen davon, die ärztlich behandelt werden mussten.

Dem 53-Jährigen war es jedoch gelungen, dem Schläger seinen Rucksack zu entreißen. Diesen brachte er zu einer Polizeiwache. Als später dann eine Streife der Polizei am Tatort entlangfuhr, stießen die Beamten auf den mutmaßlichen Täter, der dort offenbar gerade nach seinem Rucksack suchte. Sie stellten die Personalien des 24-Jährigen fest und befragten ihn zu dem Vorfall. Wie die Polizei mitteilte, räumte der Mann die Tat ein und muss sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

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