Mutmaßliche Jagdgegner zerstören reihenweise Hochsitze

In Schopfheim (Landkreis Lörrach) nehmen unbekannte Täter es in Kauf, dass sich Jäger auf manipulierten Hochsitzen schwere Verletzungen zuziehen.

Zerstörter Hochsitz

Symbolbild: imagii

Jäger aus dem baden-württembergischen Schopfheim müssen momentan massive Angriffe auf ihre Hochsitze ertragen. Wie das Markgräfler Tagblatt berichtete, warfen mutmaßliche Jagdgegner in den vergangenen zwei Monaten reihenweise Hochsitze um oder lockerten Spanngurte. „Der oder die Täter nehmen somit Verletzungen in Kauf“, klagte Peter Meßmer, einer der geschädigten Jäger.

Dem Bericht zufolge kam zu den Beschädigungen noch der Diebstahl von Wildkameras im Wert von rund 2000 Euro hinzu. Die Schopfheimer Jäger zeigten die Straftaten nicht nur bei der Polizei an, sie baten Waldbesucher darum, etwaige Beobachtungen zu melden, und setzten sogar selbst eine Belohnung in Höhe von 1500 Euro aus. Wer Hinweise zur Ergreifung der Täter geben kann, erreicht das Polizeirevier Schopfheim
unter Telefon 07622/66698-0.

Dass die Täter es durch ihre Aktionen nicht schaffen werden, die Jäger an der weiteren Ausübung der Jagd zu hindern, steht für Peter Meßmer fest. Die Jagd diene dem Gemeinwohl, sagte er gegenüber der Zeitung. Schließlich seien Land- und Forstwirtschaft ohne sie nicht möglich. Außerdem liefere die Jägerschaft mit dem Wildbret ein hochwertiges Nahrungsmittel. In den vergangenen 14 Jahren habe es bislang nie Probleme mit Jagdgegnern gegeben.

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