Symbolbild

Neuer Anschlag gegen Nachsuche-Jäger

Schon wieder Neuigkeiten zum Thema Tierschützer-Kriminalität: Dem jungen Schweden, der nach einem Verkehrsunfall von der Polizei gerufen worden war, um einen schwer verletzten Wolf zu erlösen (wir berichteten), wurde nun schon das zweite Auto zerstört.

Wie die Jäger-Zeitung „Svenskt Jakt“ berichtet, fanden sich im total ausgebrannten Auto des Jägers Mattias Heed Spuren von zwei Brandsätzen. Das spricht sehr gegen einen Zufall. Der Wagen wurde zum Totalschaden – zwei Meter entfernt vom Haus des Besitzers in der Nähe der värmländischen Provinzhauptstadt Karlstad.

Im Januar musste Mattias Heed schon einmal ein neues Auto kaufen. Unbekannte hatten seinen Wagen kurz und klein geschlagen. Der Mann, gegen den es nach dem Fangschuss auf einen waidwunden Wolf zahlreiche Morddrohungen gab, bekam damals Polizeischutz – offenbar nicht lange genug.

Nachdem Heed dies mit Nachdruck forderte, gibt es nun eine intensive kriminaltechnische Untersuchung des Schrott-Autos. Immerhin ist der junge Mann von der Polizei offiziell als Nachsuche-Jäger bestellt, um verunglückten Tieren ein langes Leiden zu ersparen. Jetzt überlegt er, ob er das Ehrenamt aufgeben wird.

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