Niedersachsen: Farce um Wolf geht weiter

Wolf

Symbolbild: Dieter Hopf

In Niedersachsen nimmt das Drama um den besenderten Wolf MT6 kein Ende. Das Umweltministerium hat jetzt mitgeteilt, dass das Tier doch nicht mehr in einem Tiergehege untergebracht werden soll (wir berichteten). Stattdessen soll der Wolf „letal“ entnommen werden, wie es in einer neuen Pressemitteilung heißt. Dafür solle es zunächst den Versuch der Betäubung geben; dann solle das Tier eingeschläfert werden.

Kritik an der am Montag verkündeten Entnahme des Wolfs hatte es unter anderem vom Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. gegeben. Dieser hatte in einer Stellungnahme betont, dass das Einfangen und Einsperren des Wolfs Tierquälerei sei. Stattdessen solle das „Kurti“ genannte Tier eingeschläfert oder erschossen werden.  

Der Wolf MT6 macht dem Umweltministerium in Niedersachsen schon länger Sorgen (wir berichteten). Immer wieder näherte er sich Spaziergängern und zeigte sich alles andere als „scheu“. Am vergangenen Wochenende hatte der Wolf aus dem Munsteraner Rudel sogar einen Hund angegriffen.

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