Österreich: Wieder Treiber bei JAgd angeschossen

Bei einer Wildschweinjagd im österreichischen Bezirk Korneuburg wurde ein Treiber von Splittern eines Flintenlaufgeschosses am Arm verletzt. 

Flintenlaufgeschoss gesplittert

Symbolbild: Winchester

Im Hermannsdorfer Wald (Bezirk Korneuburg) wurde ein Mann, der als Treiber an einer Wildschweinjagd teilgenommen hat, durch Splitter eines Flintenlaufgeschosses am Oberarm verletzt. Das Geschoss traf dabei mutmaßlich einen Stein, an dem es sich zerlegte.

Die Geschossfragmente mussten dem Mann im Krankenhaus von Korneuburg herausoperiert werden. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich bestätigte den Vorfall.

Ende November ereignete sich ein ähnlicher Fall im österreichischen Bezirk Baden. Dort wurde ein Treiber durch einen fehlgeleiteten Schuss auf einen Hirsch schwer verletzt.

Bereits im Januar 2013 wurde ein 22-jähriger Treiber im österreichischen Unterolberndorf ( Bezirk Mistelbach) während einer Gesellschaftsjagd durch einen Bauchschuss tödlich verwundet. Auch hierbei handelte es sich um ein Flintenlaufgeschoss, was die Diskussionen um die Gefährlichkeit dieser Geschosse im Hinblick auf ihr Abprallverhalten, und die Notwendigkeit ihres Einsatzes generell, erneut anheizen dürfte.

Trauriger Zufall: Der damalige Unglücksschütze stammte ebenfalls aus Korneuburg.


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