Peta scheitert mit Anzeige gegen YouTube-Angler

Junger Österreicher musste monatelang mit falschen Unterstellungen leben – die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren nun eingestellt.

Angler

Symbolbild: Pawel86

Das war abzusehen: Mit dem Versuch, einen jungen österreichischen Angler fertigzumachen, ist die Tierrechtsorganisation Peta jetzt krachend gescheitert. Wie heute.at berichtet, erklärte die Staatsanwaltschaft St. Pölten, die Beweislage für ein Strafverfahren sei schlichtweg nicht gegeben. Ein weiterer deutlicher Beleg für die „bewährte“ Masche der Tierrechtler, viel medialen Wirbel um absolut nichts zu erzeugen.

Der 22-jährige Johannes H. war Anfang des Jahres aus allen Wolken gefallen, als er erfuhr, dass Peta ihn angezeigt hatte (wir berichteten). Die Organisation warf ihm vor, in einem seiner YouTube-Videos mit einem Lebendköder geangelt zu haben. Dies bestritt nicht nur der junge Angler – auch die Experten des niederösterreichischen Fischereiverbands bestätigten, dass der Fisch in dem Video eindeutig nicht mehr am Leben gewesen sei.

Die zuständige Staatsanwaltschaft schloss sich dieser Ansicht nun offensichtlich an und erklärte zu der Peta-Anzeige lapidar: „Es besteht kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung.“ Der zu Unrecht an den Pranger gestellte Angler kann jetzt endlich aufatmen: „Ich wusste zwar, dass es nur falsche Unterstellungen waren, dennoch bin ich erleichtert, dass das Verfahren eingestellt wurde“, sagte er dem Bericht zufolge.

Nun bleibt also nur noch abzuwarten, ob und wie sich Peta wohl bei Johannes H. entschuldigt …

Hier sehen Sie noch einmal das von Peta beanstandete Video (es geht um den Fisch bei Minute 5:02): 

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