Peta wegen Volksverhetzung und falscher Verdächtigung angezeigt

Justizia

Gegen die Tierrechtsorganisation Peta ist Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart erstattet worden – wegen des Verdachts der Volksverhetzung, der falschen Verdächtigungen und des Betrugs. Peta verbreite unwahre Tatsachen als „die Wahrheit“ und stelle falsche Verdächtigungen auf gegen gewisse Teile der Bevölkerung, etwa gegen Angler, Jäger, Schäfer, Landwirte, Viehzüchter, Pelzhändler oder Imker, heißt es auf der Seite gerati.de („Gegen radikalen Tierschutz“).

Das Portal, das nach eigenen Angaben Machenschaften von Tierrechtlern aufdecken will, schreibt zur Begründung: „PETA stachelt mit einer typisch-unsachlichen Berichterstattung das Volk vorsätzlich zum Hass gegen Teile der Bevölkerung auf, fordert gegen diese Willkürmaßnahmen und stellt sogar ,Unterrichtsmaterialien‘ für Kinder zur Verfügung.“ Diese Materialien sollten von Pädagogen abseits der Lehrpläne verwendet werden, „damit Kinder schon von klein auf die PETA-Ideologie – inklusive dem grundsätzlichen Hassen von bestimmten Teilen der Bevölkerung – verinnerlichen“.

„Zwar lassen sich die Vorwürfe von PETA in den allermeisten Fällen nicht bestätigen – der Ruf der Angezeigten wird aber dennoch jedesmal aufs Neue geschädigt“, heißt es in der Anzeige. Petitionen, die man auf Peta-Webseiten unterzeichnen kann, seien „höchstwahrscheinlich immer Betrug“. Peta richte jene Seiten vorsätzlich so ein, dass die Angaben des Unterzeichners blanker Unsinn sein könnten.

In Fragen der Finanzierung vermittele die Organisation darüber hinaus ein falsches Bild und behaupte, mehr als 88 Prozent des jährlichen Budgets gingen direkt in „Programme zur Beendigung von Tierelend und Rettung von Leben“. Allerdings habe Peta im Jahr 2015 eigenen Angaben zufolge für Personalkosten schon rund 45 Prozent seiner gesamten Ausgaben verwendet.

Gerati.de veröffentlicht auf seiner Webseite ein Dokument zum Herunterladen, das jeder für eine eigene Anzeige gegen Peta „als Vorlage nutzen und an die betreffende Staatsanwaltschaft senden“ kann.

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