Petition für das Rotwild im Erzgebirge

Im Streit um den jagdlichen Umgang mit Rotwild in Sachsen startete die Hegegemeinschaft Erzgebirge eine Petition im Ausschuss des Landtags. Nun steht eine Entscheidung der Abgeordneten bevor.

Ein Rudel Kahlwild

Foto: Annette Hagemann

Die Vorwürfe gegen den Staatsbetrieb Sachsenforst im Umgang mit dem Rotwild im Erzgebirge sind schwerwiegend: falsche Bejagung, zu viele Abschüsse und dubiose Methoden (wir berichteten). Aus diesem Grund zog die Hegegemeinschaft Erzgebirge bereits zum zweiten Mal mit einer Petition vor den Landtag. Mit über 4.127 Unterzeichnern hofft der Hegegemeinschaftsvorsitzende Karsten Bergner diesmal auf einen Erfolg, berichtet die Freie Presse. Nachdem die Petenten bereits im Juni 2018 angehört wurden, müssen nun die Abgeordneten entscheiden.

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Obwohl die Hegegemeinschaft auf eine breite Rückendeckung sowohl des Landesjagdverbands Sachsen als auch diverser Naturschutzverbände zählen konnte, bewerten die Berichterstatter des Landtags das Anliegen unterschiedlich: Andreas Heinz (CDU), Hauptberichterstatter und Landtagsabgeordneter, steht für „Wald vor Wild“ und plädiert somit dafür, die Petition abzuweisen – insbesondere diejenigen Inhalte, die zu Gesetzesänderungen führen sollen. Kathrin Kegelmann (Linke) möchte als Mitberichterstatterin dagegen die Petition zur Annahme empfehlen und die Landesregierung zum Handeln bewegen. Der Petitionsausschuss werde frühestens am 14. Februar darüber entscheiden, so Heinz.

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