Pirschgänge mit dem „Spiegel“

Zur Abwechslung ein vergnüglicher Lektüre-Tipp: Der aktuelle „Spiegel“ widmet Jägern aus dem Bundestag eine umfängliche Reportage. Das Waidwerk kommt dabei gegen den Mainstream ziemlich gut weg.

Reichstag in Berlin

Foto: betexion

Die Gretchenfrage zum Beginn des Artikels: „Was treibt Politiker auf den Hochsitz? Wie gehen sie damit um, dass sie freiwillig töten?“ Gleich danach kommt die in solchem Umfeld bemerkenswerte Feststellung, dass die Jagd zur artgerechten Haltung eines Jagdhundes gehört.

Zu Wort – aber nicht durchgängig zum Schuss – kommen Abgeordnete aus drei Bundestagsfraktionen: Hans-Jürgen Thies von der CDU aus dem Wahlkreis Soest, Karlheinz Busen von der FDP aus dem Wahlkreis Borken II und Peter Felser von der AfD aus dem Wahlkreis Oberallgäu.

Was die Männer zur Jagd und ihren Motiven zu sagen haben, kommt durchaus aufschlussreich zur Sprache. Der Autor meint dazu nach gemeinsamen Pirschgängen: „Status spielt eine Rolle, Prestige. Manchen lockt die Aussicht auf eine ökologisch korrekte Essensbeschaffung. Womit sich alle Jäger beschäftigen müssen: Nichtjägern die Lust am Schießen zu erklären, die Faszination des archaischen Kampfs Mensch gegen Tier.“

Am Ende gibt es auch zu solchen Fragen durchaus bedenkenswerte Antworten. Mit der Einschränkung, dass Jäger auch in dieser Beziehung nicht sonderlich verwöhnt sind. Unser Kommentar: Auch Politiker repräsentieren unsere Passion durchaus verschieden. Jeder so gut er kann.

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