Rehe auf Insel gefangen

Im baden-württembergischen Brühl mussten sich 20 Rehe vor dem Hochwasser auf eine Insel flüchten.

Reh im Wasser

Symbolbild: balduin von katte

Derzeit ist die Feuerwehr im baden-württembergischen Brühl im Dauereinsatz. Der Grund ist der steigende Pegel des angrenzenden Rheins, der unter anderem auch mehrere Wildtiere bedroht. Nachdem die ersten Wildtiere in Not gemeldet wurden, rückte die Feuerwehr zur Kontrolle aus, heißt es auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Brühl. Dabei stellte sie fest, dass sich rund 20 Rehe auf eine Insel retten mussten.

Da die Tiere durch eine Störung aufgeschreckt werden und bei einer Flucht ins Wasser ertrinken könnten, bittet die Feuerwehr um Rücksicht. „Wir bitten die Bevölkerung, die Absperrungen nicht zu übertreten und auch die Hundehalter, ihre Hunde anzuleinen und auf keinen Fall frei laufen zu lassen.“ Der Feuerwache zufolge werden das Ordnungsamt und die Polizei die Absperrungen verstärkt kontrollieren und Strafzettel verhängen, wenn sich Spaziergänger nicht an diese Anweisung halten.

Das Hochwasser hält die Feuerwehr weiterhin in Atem. Ein Notruf ging jedoch zum Glück glimpflich aus. Ein Reh hatte sich im Zaun verfangen, konnte sich allerdings bereits kurz vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig befreien.

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