Sachsen: Schwierige Suche nach Wolf „Pumpak“

Die Ausnahmegenehmigung für den Abschuss des Raubtieres ist bereits zur Hälfte abgelaufen.

Wolf

Symbolbild: Dieter Hopf

Die Suche nach dem Wolf, der in Sachsen aus der Natur entnommen werden soll, gestaltet sich offenbar komplizierter als angenommen. Laut Lausitzer Rundschau ist bereits die Hälfte der vierwöchigen Zeit für die Ausnahmegenehmigung abgelaufen. Ein Sprecher des Umweltministeriums bestätigte der Zeitung, dass das Tier bislang nicht getötet worden sei.

Dem Kontaktbüro Wölfe in Sachsen zufolge wurde das „Pumpak“ genannte Raubtier zuletzt am 19. Januar in Quolsdorf, einem Ortsteil der ostsächsischen Gemeinde Hähnichen, beobachtet. Zuvor war der Wolf immer wieder in Siedlungsbereichen des Landkreises Görlitz aufgetaucht, um dort nach Futter zu suchen. Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) hatte daraufhin die Entscheidung des zuständigen Landratsamtes bestätigt, dass eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss des Tieres gilt (wir berichteten).

Der Sprecher des Umweltministeriums wies gegenüber der Zeitung darauf hin, dass nicht alle Jäger aus der Region auf Wolfsjagd gehen dürfen. Nur offiziell beauftragten Personen sei es gestattet, das Tier zu jagen. Dem Bericht zufolge hat das Görlitzer Landratsamt die berechtigten Jäger ausgewählt. Laut Kontaktbüro Wölfe in Sachsen lässt sich „Pumpak“ an seinem unrunden Gang erkennen, der von der Verletzung einer Pfote herrührt. Ganz so einfach sei er aber nicht von seinen Artgenossen zu unterscheiden, hieß es weiter.

Einen umfangreichen Überblick über das Thema Wolf finden Sie auch hier in unserem Wolfsticker: Hier klicken!

Das könnte Sie auch interessieren
Aktuell & informativ

DER OUTFOX WORLD NEWSLETTER

Aus der Natur direkt in Ihr Postfach.

Folgen Sie uns!