Hochsitz

Schmidt will „Sicherung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Jagd“

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat jetzt eine Änderung des Bundeswaldgesetzes und des Bundesjagdgesetzes auf den Weg gebracht. „Mein Ziel ist die Stärkung insbesondere der Besitzer kleinerer Wälder und die Sicherung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Jagd“, sagte der CSU-Politiker laut einer Pressemitteilung

Mit den Änderungen des Bundesjagdgesetzes setze das Ministerium unter anderem seine Vorstellungen für eine Minimierung des Bleis in Jagdmunition um. Dabei sollten zugleich Anforderungen des Tierschutzes berücksichtigt werden. Zusätzlich sei geplant, die Inhalte der Jägerausbildung und der Prüfung an zeitgemäße Anforderungen anzupassen, heißt es in der Meldung.


„Beim Bundesjagdgesetz geht es in die richtige Richtung“

Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbands Nordrhein-Westfalen


„Der Entwurf ist im Grundsatz positiv zu bewerten“, sagte der Präsident des Deutschen Jagdverbands (DJV), Hartwig Fischer, in einer ersten Reaktion. Ein „unsinniges pauschales Verbot des Materials Blei“, das es in einigen Bundesländern bereits gebe, werde nun durch die geforderte „wissens- und praxisorientierte Regelung“ ersetzt.

Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen, erklärte: „Beim Bundesjagdgesetz geht es in die richtige Richtung, die geplanten Änderungen bedürfen aber im Detail noch klarstellender juristischer Feinarbeit.

Für Mitte März sind Anhörungen von Ländern und Verbänden geplant. Dabei will sich der DJV mit einer detaillierten Stellungnahme „aktiv einbringen“. Im Anschluss befasst sich dann das Bundeskabinett mit den Gesetzentwürfen.

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