Fischtreppe

Symbolbild: Fischtreppe

Schonzeiten verlängert: Aal-Bestände erholen sich nur langsam

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat die Schonzeit für Aale bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums hervor. Der europäische Aal steht auf der Roten Liste der stark gefährdeten Tierarten. Gründe für den erheblichen Rückgang liegen vor allem in natürlichen Feinden und der mangelnden Durchgängigkeit von Fließgewässern.

„Aale sind in ihrem Bestand bedroht. Da die Bestände in unseren Gewässern sich nur langsam erholen und Aale sich in Gefangenschaft nicht vermehren lassen, ist es wichtig, dass das Land einen Beitrag zum europäischen Bestandserholungsplan leistet und EU-Vorgaben erfüllt. Die ganzjährige Schonzeit für Aale wird daher in Baden-Württemberg für einen Teil des Hochrheins, den Oberrhein mit Nebengewässern und den unteren Neckar bis Ende 2017 verlängert“, erläutert Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, die Maßnahme.

Seit dem 18. September 2007 gilt die EU-Aalverordnung, die verschiedene Maßnahmen beinhaltet, durch die sich die Bestände erholen sollen. Dazu zählen beispielsweise der Bau von Fischtreppen oder die Bejagung von feindlichen Raubtieren. Alle EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, regelmäßig über die Entwicklung der Bestände Bericht zu erstatten.

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