Schwarzwild: Minister lobt Leistung der Jäger

Jägerschaft in Baden-Württemberg steigerte die Jagdstrecke bei Wildschweinen um rund 40 Prozent.

Wildschwein

Foto: Dieter Hopf

Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk hat die Jäger für ihre Streckenergebnisse beim Schwarzwild gelobt. „Die Jägerschaft leistet mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaften“, sagte der CDU-Politiker mit Blick auf die Strecke im Jagdjahr 2015/2016.

Laut ForstBW gab es bei der Schwarzwild-Jagdstrecke im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von rund 40 Prozent. Mit insgesamt 68.000 erlegten Wildschweinen wurde der bislang zweithöchste Wert für Baden-Württemberg erreicht. Aus Bayern war im November sogar eine Rekordstrecke beim Schwarzwild gemeldet worden (wir berichteten).

„Wildtiere sind Teil unserer Kulturlandschaft. Die in den vergangenen Jahren rasant gestiegenen Schwarzwildbestände richten immer wieder große Schäden an und stellen uns vor große Herausforderungen, die wir nur gemeinsam lösen können“, sagte der Landwirtschaftsminister. Mit dem starken Anstieg der Bestände seien die Ansprüche an die Jägerinnen und Jäger im Land entsprechend gewachsen, hob Hauk hervor.

Das Reh ist mit rund 167.000 Stück nach wie vor die häufigste erlegte Wildtierart. „Eine effektive Rehwildjagd ist notwendig, um die naturnahe Verjüngung unserer Wälder sicherzustellen“, erklärte der Minister. Alle drei Jahre würden die unteren Forstbehörden die Verbiss-Belastung der verschiedenen Baumarten aufnehmen. „Unsere Auswertungen zeigen, dass im Regelfall der Wildverbiss durch gezielte Bejagung an schützenswerten Verjüngungsflächen bei den allermeisten Baumarten auf ein vertretbares Maß abgesenkt werden kann“, sagte Peter Hauk. Nur bei Eiche und Tanne sei eine reine Bejagung nicht immer ausreichend. Bei diesen Baumarten müsse mit Schutzmaßnahmen aufwändig nachgeholfen werden.

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