Schweden: Wolfsjagd läuft zügig

In den schwedischen Kerngebieten ist die Wolfsjagd nach einer Woche nahezu abgeschlossen: 21 von 24 zugeteilten Abschüssen sind erfüllt.

Wolf

Nach den ausgiebigen Schneefällen zum vergangenen Wochenende ging es sehr schnell. Am Samstag und Sonntag erlegten die Lizenzjäger, die eine besondere Prüfung ablegen mussten, zehn Tiere – darunter eine junge Wölfin mit schwerem Räude-Befall.

Für Überraschung sorgten die zuständigen Behörden: Im Loka-Revier im Randgebiet der Stadt Örebro haben sie einen siebten Wolf zum Abschuss freigegeben. Ursprünglich sollten dort nur sechs Tiere erlegt werden. Begründung: Der Jagdverlauf hat gezeigt, dass der Bestand höher ist als ursprünglich angenommen.

Verfechter der Wolfsjagd werten den zügigen Verlauf der Jagd nun als Beweis für ihre These, dass die Bestände in den bejagten Kerngebieten ausreichend groß seien. Anders sei der im Vergleich zu früheren Lizenzjagden rasche Jagderfolg nicht möglich.

Am Rande: Mit einer Ausnahme wurden alle erlegten Tiere sofort tödlich getroffen. Bei der einzigen Nachsuche ist bisher unklar, ob das Tier überhaupt getroffen wurde. Trotz Neuschnees fanden sich offenbar keine Anschusszeichen. Sollte sich dies bestätigen, erhöht sich die Zahl der noch zu erlegenden Wölfe zusammen mit der Extra-Zuteilung im Loka-Revier auf fünf Tiere.

Das könnte Sie auch interessieren
Aktuell & informativ

DER OUTFOX WORLD NEWSLETTER

Aus der Natur direkt in Ihr Postfach.

Folgen Sie uns!