Spürnasen auf Wolfssuche

Speziell ausgebildete Spürhunde sollen beim Wolfsmonitoring helfen.

Schweißhund bei der Arbeit

Symbolbild: KennethSchulze

In Schleswig-Holstein werden zur Zeit Spürhunde ausgebildet, die in der Lage sind anzuzeigen, ob sich Wölfe in einem bestimmten Gebiet aufhalten, welche Streitgebiete die Raubtiere haben und die sogar dazu beitragen könnten Wolfsrisse als solche zu bestätigen. Dies berichtet bild.de, die die Diplom-Wildbiologin und Wolfsberaterin Ute Kielau bei der Arbeit mit ihrem Bluthund-Labrador-Mix begleitet hat.

In enger Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium bildet Ute Kielau momentan acht Hunde zu Wolfsspürhunden aus. Voraussetzung dabei ist, dass die Halter ebenfalls Wolfsberater sind.

Geübt wird während der insgesamt zweijährigen Ausbildung mit der Witterung von Wolfshaar. So lernen die Hunde unter anderem Wölfe von Wolfshybriden zu unterscheiden und sind sogar dazu in der Lage, einen speziellen Wolf ausfindig zu machen, sollte dies einmal erforderlich sein.

Da die Wolfspopulation in Deutschland stetig steigt und junge Wölfe gerade jetzt im Frühjahr beginnen neue Reviere für sich zu erschließen, dürften die vierbeinigen Spürnasen in Zukunft genügend Gelegenheiten bekommen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

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