Staupe in Mülheim/Ruhr nachgewiesen

Veterinäramt der Stadt Mülheim an der Ruhr weist Staupe bei drei Füchsen nach.

Fuchs

Foto: Natalia_Kollegova

Nach dem Nachweis des Staupevirus bei Füchsen in der Stadt Essen (wir berichteten), konnte die Krankheit nun auch im benachbarten Mülheim an der Ruhr nachgewiesen werden, berichtet die „WAZ“. Zwei tot aufgefundene Füchse und ein Tier, das eingschläfert werden musste, trugen den Erreger in sich, wie das Veterinäramt der Stadt mitteilt.

Für Menschen sei die Krankheit zwar nicht gefährlich, doch für Hunde ist das Staupevirus sehr gefährlich und verlaufe meist tödlich. Deshalb wird allen Hundebesitzern dringend geraten den Impfstatus ihres Vierbeiners zu überprüfen und gegebenenfalls ihren Hund impfen zu lassen. Darüber hinaus rät das Veterinäramt allen Hundebesitzern die gekennzeichneten Waldwege nicht zu verlassen und ihre Hunde an der Leine zu führen, um den Kontakt, insbesondere mit toten Füchsen, nach Möglichkeit auszuschließen.

Infizierte Wildtiere können sich apathisch verhalten, Lähmungserscheinungen und Krämpfe aufweisen sowie die natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren. Es wird dringend davon abgeraten tote Tiere ohne entsprechende Schutzvorkehrungen zu berühren.

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