Steigendes Interesse an der Jagd

Neue Zahlen des Deutschen Jagdverbands (DJV) zeigen: Das Interesse an der Jagd wächst beständig. Die Menge der Teilnehmer an der Jägerprüfung hat sich im Jahr 2018 verdoppelt – verglichen mit 2009. Gleichzeitig bleibt das „Grüne Abitur“ eine Herausforderung, an der ein Fünftel der Prüflinge scheitert.

Jungjägerin bei der Jägerprüfung

Über 20.000 Prüflinge haben im Jahr 2018 bundesweit an der Jägerprüfung teilgenommen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) sieht darin eine klare Steigerung des Interesses an der Jagd. Denn gegenüber dem Jahr 2009 sind dies „99 Prozent mehr Jagdschüler“, so der Verband. Die meisten Prüfungen wurden in Niedersachsen abgenommen (allein rund 5.000 Teilnehmer), gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Die Jägerprüfung wird nicht ohne Grund „Grünes Abitur“ genannt (wir berichteten), da die Teilnehmer umfangreiche Kenntnisse in einer dreiteiligen Prüfung nachweisen müssen. Laut DJV sei knapp ein Fünftel der Prüflinge an dieser Hürde gescheitert und habe die Jägerprüfung nicht bestanden.

Eine Jungjägerbefragung des DJV ergab weitere Erkenntnisse: Die Frauenquote in den Jägerkursen liege mittlerweile bei gut 25 Prozent. Deren Durchschnittsalter betrage 35 Jahre, bei den Männern seien es 36 Jahre. Die persönlichen Gründe für die Ausbildung zum Jäger blieben weiterhin vielfältig. Gut 77 Prozent seien „gerne in der Natur“ und für rund 54 Prozent sei die Jagd „ein wichtiger Beitrag zum angewandten Naturschutz“. 

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