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Streit artet aus – Jäger schießt auf Motorrad

Nach einem Streit zwischen einem Motocross-Fahrer und einem Jagdberechtigten im Waldgebiet um die Bodensteiner Klippen in Sehlde (Niedersachsen) ermitteln jetzt Polizei und Staatsanwaltschaft. Ein Jäger schoss nach eigener Aussage auf das Hinterrad einer Motorcross-Maschine, nachdem der Fahrer auf seinen Sohn zugefahren sein soll. Dies berichtet regionalwolfenbuettel.de.

Nach Angaben der Polizei soll sich der Jagdpächter auf einem Spaziergang befunden und dort einen Motocross-Fahrer entdeckt haben, der mit seiner Maschine unbefugterweise im Wald unterwegs war. Als sich der Jäger näherte, um das Kennzeichen abzulesen, kam es zu einem verbalen Konflikt, bei dem der Jäger bedroht und beiseitegeschoben worden sein soll. Dem Bericht zufolge ging der Jäger daraufhin zurück zu seinem Wohnhaus und holte seinen Sohn, um mit Verstärkung auf die Suche nach dem Motocross-Fahrer zu gehen. Nach einem erneuten verbalen Schlagabtausch soll der Fahrer auf den Sohn des Jägers zugefahren sein, woraufhin der Jäger seinen mitgeführten Revolver zog und auf das Hinterrad des Motorrads schoss.

Die Polizei sucht zurzeit nach dem geflüchteten Motorradfahrer. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall. Zum Gebrauch von Schusswaffen gibt es seitens der Landesinnenministerien grundsätzlich keine Verhaltenshinweise für Jäger. Es gelte aber: „Im Streitfall sollte man sich zurückziehen und immer die Polizei rufen.“ Nadja Kwasny vom Innenministerium NRW rät in jedem Fall davon ab, die Schusswaffe einzusetzen. Das sei auch nicht zulässig.

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