„Sympathie für den Wolf ist völlig unbegreiflich“

Der niedersächsische FDP-Landtagsabgeordnete Gero Hocker kritisiert die Wolfs-Politik von Umweltminister Stefan Wenzel.

Wölfe

Der FDP-Umweltexperte Gero Hocker übt harsche Kritik an der Wolfs-Politik der niedersächsischen Landesregierung. „Das Leid der Weidetiere wird ignoriert, der Wolf hingegen auf ein goldenes Schild gehoben“, sagte Hocker einer Pressemitteilung zufolge.

„Die Sympathie der Landesregierung für den Wolf ist mir angesichts der Zunahme von Rissen nun auch großer Tiere vollkommen unbegreiflich“, erklärte der FDP-Politiker. Beim jüngsten dramatischen Vorfall in Niedersachsen waren am vergangenen Wochenende in einem Damwild-Gehege im Kreis Uelzen gleich 23 Tiere getötet worden (wir berichteten).

Hocker forderte die rot-grüne Landesregierung auf, sich nicht von einem „romantischen Wolfsbild, sondern von den Nöten und berechtigten Sorgen der Weidetierhalter“ leiten zu lassen. Umweltminister Stefan Wenzel müsse einsehen, dass sich der Wolf selbst durch Zäune nicht mehr aufhalten lasse. „Auch als Politiker der Grünen muss man irgendwann die Realitäten anerkennen und verhaltensauffällige Wölfe und solche, die wiederholt die Schutzmaßnahmen überwinden, entnehmen“, sagte der FDP-Umweltpolitiker. Die Tierhalter seien aus seiner Sicht mittlerweile an die Grenzen des überhaupt Machbaren gelangt.

In einer Rede vor dem niedersächsischen Landtag kritisierte Hocker außerdem in dieser Woche die Umweltpolitik der Landesregierung und hob dabei ausdrücklich hervor, dass Angler und Jäger einen größeren Beitrag für den Naturschutz leisten als alle anderen Naturschutzorganisationen:

Das könnte Sie auch interessieren
Aktuell & informativ

DER OUTFOX WORLD NEWSLETTER

Aus der Natur direkt in Ihr Postfach.

Folgen Sie uns!