Therapie-Schafe gerissen

Drei tote Schafe wurden vor einem Seniorenheim in Dahlen (Brandenburg) gefunden.

Schafe

Foto: skeeze

Weiterhin Aufregung im 180-Einwohner-Dorf Dahlen in Brandenburg. Die „BILD“, die in den letzten Monaten das Thema Wolf ständig und verstärkt unter kritischer Beobachtung hält, meldet: „Wolf reißt drei Therapie-Schafe in Seniorenheim“. Die Aktivität von offensichtlich zwei Wolfsrudeln sorgt zunehmend für Unruhe unter der Bevölkerung in dieser Region. Die Zeitung zitiert einen Jäger, der in den Park des Heimes zu Hilfe gerufen wurde. Er habe bei einer Wildzählung erst am 2. Februar im Raum Dahlen-Gräben (Landkreis Potsdam-Mittelkreis) zwei Rudel mit je sechs Tieren bestätigt, die hier wohl heimisch sind.

Nun entdeckte der Jäger nach Meldung des jüngsten Zwischenfalls im Park des Heims ein totes und zwei schwer verletzte Schafe, die dann von ihrem Leid erlöst wurden. Rund zwei Wochen zuvor waren schon zwei Kamerunschafe in der Nähe von Gräben gerissen worden. Norbert Maul, der Geschäftsführer des Pflegeheims, berichtet von der Sorge der alten und sehr schwachen Menschen in der „Märkischen Allgemeinen“, dass diese Vorgänge Ängste auslösen. Die Bewohner bewegen sich teilweise im Rollstuhl in der Nähe des Pflegeheims. Die Schafe werden nach seinen Angaben aus therapeutischen Gründen im Park der Altenanlage gehalten.  

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