Tierischem Schuhdieb geht es an den Kragen

Ein Fuchs, der in Nellingen (Baden-Württemberg) reihenweise Schuhe gestohlen hat, soll mit dem Ende der Schonzeit jetzt bejagt werden.

Fuchs

Symbolbild: Ryszard Adamus

Im baden-württembergischen Nellingen (Alb-Donau-Kreis) treibt seit einiger Zeit ein tierischer Dieb sein Unwesen: Es ist ein Fuchs, der offenbar ein verstärktes Interesse an Schuhwerk zeigt. Wie schwaebische.de berichtet, soll das Tier nach dem soeben erfolgten Ende der Schonzeit jetzt bejagt werden – entweder per Lebendfalle oder mit einem gezielten Abschuss.

Dem Bericht zufolge waren in der Gemeinde Nellingen in letzter Zeit reihenweise Schuhe aus Vorgärten verschwunden. Nachdem der Übeltäter auf frischer Tat ertappt und auch sein Fuchsbau mitsamt der „Beute“ entdeckt worden war, wurden Stiefel, Schlappen und Pantoffeln regelmäßig eingesammelt. Im Rathaus konnten die Nellinger Einwohner ihr Eigentum zurückholen. Bürgermeister Franko Kopp erklärte gegenüber schwaebische.de, die Angelegenheit sei zunächst als „lustige Abwechslung“ betrachtet worden, nun aber nehme man die Sorgen der Bevölkerung ernst. Neben dem Ärger über den Schuhklau gehe es den Menschen auch um die Frage, ob der Fuchs Krankheiten übertragen oder spielende Kinder gefährden könnte.

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Wie es in dem Bericht weiter heißt, hat sich die Gemeindeverwaltung – angesichts der am 1. August zu Ende gehenden Schonzeit – bereits mit den zuständigen Jagdpächtern in Verbindung gesetzt. Bürgermeister Kopp könnte sich vorstellen, dass diese in einer gemeinschaftlichen Aktion gegen den Schuhräuber vorgehen. Ob Lebendfallen zum Einsatz kommen sollen oder ein gezielter Schuss auf den Fuchs abgegeben werden solle, sei noch ungeklärt.

Unterdessen hat ein Fuchs auch im baden-württembergischen Göppingen für Schlagzeilen gesorgt. Am Dienstagmorgen meldeten Zeugen, dass sich ein offenbar kranker Fuchs auf einer Straße befinde und bereits versucht habe, eine Frau anzugreifen. Laut einer Pressemitteilung der Polizei war das Tier in den Tagen zuvor auch auf einem Kindergarten-Gelände bereits aufgefallen. Nachdem Polizisten zunächst vergeblich versuchten, den Fuchs einzufangen, verblieb ihnen – um eventuelle Gefahren für Menschen zu vermeiden – keine andere Möglichkeit, als den Fuchs zu erlegen. Das Tier soll nun untersucht werden.

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