Tierisches Wiedersehen: Rinder schlecken „Johann“ ab

Im Kreis Göttingen ist ein verwaistes Wildschwein zu seiner Ersatzfamilie zurückgekehrt.

Wildschwein

Symbolbild: Ryszard Adamus

Die anrührende Geschichte des niedersächsischen Wildschwein-Waisen Johann geht in die Fortsetzung. Das Tier ist pünktlich vor dem Winter zu seiner „Adoptivfamilie“ zurückgekehrt: einer Rinderherde.

Wie kreiszeitung.de berichtet, tauchte das Wildschwein jetzt wieder bei den Rindern in Meensen (Kreis Göttingen) auf, die ihn bereits im Herbst 2015 als „Familienmitglied“ aufgenommen hatten. In den vergangenen Sommermonaten habe sich Johann offenbar lieber im Wald herumgetrieben. Bei der Rückkehr hätten die Rinder ihren mittlerweile zum Keiler herangewachsenen „Ziehsohn“ jetzt nicht nur freundlich aufgenommen, sondern auch liebevoll abgeleckt.

Die Landwirtsfamilie, der die Rinderherde gehört, vermutete dem Bericht zufolge bereits bei Johanns erstem Auftauchen, dass er seine Mutter oder den Anschluss an seine Rotte verloren haben könnte. Die Rinder behandelten das kleine Schwein schon damals wie ein eigenes Kalb – es wurde sauber geleckt und durfte sich ankuscheln.

Wie gut sich Johann und seine „Freunde“ im vergangenen Jahr verstanden haben, ist in diesem Video zu sehen:

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