Tierleid aus Tierliebe

Neuigkeiten zum Thema Tierleid und Tierliebe: In Bochum ist ein „befreiter“ Luchs ums Haar verhungert. Unbekannte hatten den Zaun eines Wildpark-Geheges zerschnitten. Jetzt erholt sich das Tier wieder – hinter Gittern.

Luchs

Foto: skeeze

Der Vorgang ist so haarsträubend wie viele andere Tierretter-Aktionen: Seit Dezember letzten Jahres irrte der Luchs aus einem Gehege in Haltern durchs Ruhrgebiet. Er kam offensichtlich mit der „Freiheit“ nicht klar und suchte immer wieder die Nähe von Menschen.

Nun holte ein Zoo-Mitarbeiter den Kuder mit Narkosepfeilen von einem Baum, auf den sich das verängstigte Tier vor Hunden geflüchtet hatte. Nach dem Schuss floh der Luchs noch 400 Meter weit in eine Dickung, wurde schließlich gefunden und zurück in ein Gehege gebracht.

Luchs-Besitzer Holger Beckmann kritisiert die Befreiungsaktion in der WAZ: „Das war Vandalismus aus falsch verstandener Tierliebe.“ Das Jungtier kann zudem nicht zurück ins alte Gatter. Die Elterntiere würden es dort nach so langer Abwesenheit nicht mehr akzeptieren und wegbeißen.

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