„Tierschützer“ feinden Wolfs-Opfer übel an

Ein 18-Jähriger, dessen Eltern an Weihnachten Damwild verloren haben, wird bei Facebook attackiert.

Wolf

Foto: Dieter Hopf

Mit Hass-Kommentaren überziehen „Tierschützer“ bei Facebook einen 18-Jährigen aus Mecklenburg-Vorpommern. Der junge Mann hatte sich gegen die Ansiedlung des Wolfes ausgesprochen, nachdem im Wildgatter seiner Eltern zehn Stück Damwild gerissen worden waren.

Wie der Nordkurier berichtet, wurden die Tiere während der Weihnachtstage in einem Gatter in der Ueckermünder Heide getötet – offensichtlich von Wölfen. Max, der Sohn der Besitzer, postete daraufhin Fotos der toten Tiere bei Facebook und schrieb Kritisches zur Ansiedlung von Wölfen in der Region. Während einige Nutzer ihr Mitgefühl mit der Familie zum Ausdruck brachten, hinterließen verschiedene „Wolfsfreunde“ hasserfüllte Kommentare und beschimpften den jungen Mann auch über private Nachrichten aufs Übelste. Wie die Zeitung berichtet, wurde der 18-Jährige unter anderem als „Bastard“ und „Missgeburt“ beschimpft. „Du hetzt gegen die Wölfe, ja?! Hoffentlich greifen die dich und deine Sippe mal persönlich an“, schrieb ein Nutzer. Eine Frau schrieb ihm dem Bericht zufolge: „Du bist so ein widerlicher Untermensch der es nicht verdient hat überhaupt einen Namen zu tragen geschweige denn zu leben.“

Der 18-Jährige hat wegen der Anfeindungen Anzeige bei der Polizei erstattet.

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