Tote Kälber – mysteriöser Eindringling enttarnt

Das mysteriöse Raubtier, das in Hasselfelde (Sachsen-Anhalt) mittlerweile elf Kälber gerissen hat, scheint enttarnt worden zu sein. Zunächst wurde vermutet, dass es sich um einen Wolf oder Luchs handeln könnte, der sich nachts in Rinderställe schleicht und dort die Kälber tötet (wir berichteten). Doch wie der MDR berichtet, scheint jetzt durch die Aufnahme einer installierten Kamera bewiesen, dass es Füchse waren, welche die Kälbchen anfielen.

Wie der Pressesprecher des Nationalparks Harz, Friedhart Knolle, dem Bericht zufolge erklärte, könnten die Füchse möglicherweise an Fuchsräude erkrankt sein. Daher würden sich die infizierten Tiere besonders leichte Beute suchen.

In Hasselfelde war die Aufregung nach den ersten Vorfällen groß. Es wurden Vermutungen laut, es könnte sich bei dem unentdeckten Raubtier um einen Wolf oder einen ausgewilderten Luchs handeln. Der betroffene Rinderbauer sprach damals sogar von einer Belohnung in Höhe von 500 Euro für jeden geschossenen Luchs, sollte sich die Situation nicht ändern.

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