„Vegana kriagn bei uns nix“

Der „Verein gegen Tierfabriken“ klagt gerne das vermeintliche Fehlverhalten anderer an – dieses Mal das Verhalten eines Wirts.

Teller mit Tofu

Symbolbild: Devanath

Der „Verein gegen Tierfabriken“ und sein Obmann Michael Balluch fallen vermehrt durch Klagen, gerne gegen Jäger, auf (wir berichteten). Jetzt klagt Balluch erneut – in diesem Fall beklagt er aber das Verhalten eines österreichischen Wirts. Dieser wollte eine seiner Kolleginnen nicht bedienen. Balluch sieht darin, eine klassische „Diskriminierung gegenüber Vegetariern“, wie sie auch gegenüber „ausgegrenzten Minderheiten“ bestehe. Augenzeugen sollen den Vorfall aber anders in Erinnerung haben, wie nachrichten.at berichtet.

Eine Plattform für die Diskussion bietet auch dieses Mal: Facebook. Dort wird die vermeintlich geschädigte Vereinskollegin zitiert und als Opfer des Wirtes dargestellt. Es heißt: „Wir waren am Samstag am Offensee im Offensee-Stüberl. Rundherum aßen zahlreiche Gäste Würste mit Gurkensalat, Kraut und Kartoffelsalat. Ich fragte, ob ich nur einen Salat haben könnte. Der Hüttenwirt meinte, nein, das geht nicht. Ich fragte, ob ich irgendetwas anderes Veganes haben könnte, zum Beispiel Kraut. Daraufhin antwortete er: ‚Du wüst mit oller Gewalt was erzwingen. Vegana kriagn bei uns nix.‘ Zum Schluss kam noch die Köchin und fragte, ob ich es nicht verstehen will. Ich bekäme hier nichts zu Essen. Ich war echt sprachlos.“ Interessant ist die Gegenposition von Augenzeugen. Denn dem Artikel zufolge sollen die Veganerin und ihre Begleitung für eine hitzige Diskussion gesorgt haben. Sie sollen nämlich „laut“ geworden sein und sich daran gestoßen haben, dass im Krautsalat Speck war und der grüne Salat mit Schafkäse garniert war.

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