Veganer-Attacke: Gästen bleibt die Wurst im Hals stecken

Militante Tierrechtler demonstrieren in einem Züricher Restaurant und halten die Besucher vom Fleischverzehr ab.

Bratwurst auf Teller

Symbolbild: stux

Es gibt kaum etwas, was sie nicht anrichten: Militante Tierrechtler greifen Pelzgeschäfte an, sabotieren Jagden oder bedrohen andere Menschen mit dem Tod – das alles ist schon vorgekommen. In Zürich haben vegane Aktivisten sich jetzt etwas Neues einfallen lassen: Sie demonstrierten lauthals in einem Restaurant und störten die Besucher beim Fleischverzehr.

„Mir ist die Wurst im Hals stecken geblieben“, sagte eine Kundin des „Sternen Grill“ gegenüber dem Tagesanzeiger. „So was will man nicht sehen, wenn man gerade isst. Das ist total daneben.“ Die Veganer waren dem Bericht zufolge „aus dem Nichts aufgetaucht“, hatten ein Transparent entrollt, „Fleisch ist Mord“ skandiert und Flyer auf den Tischen im Lokal verteilt. Zudem wurden die Wände mit Stickern verunziert. Der Inhaber des Restaurants, Thomas Rosenberger, sagte der Zeitung, wer in den „Sternen Grill“ komme, der wolle Fleisch verzehren – „daran ändern solche Demonstrationen nichts“. Im Übrigen biete er ausschließlich Schweizer Fleisch aus nachhaltiger Produktion an.

Wie das Newsportal 20min.ch berichtet, soll rund ein Dutzend Veganer hinter der Aktion stecken. „Wir sind eine unbekannte, kleine Organisation und können darum zu solchen Mitteln greifen“, erklärten die Täter schriftlich. Um „dieses relevante Thema“ in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, brauche es weitere derartige Aktionen.

Ein juristisches Nachspiel wird der Vorfall für die militanten Veganer übrigens nicht haben. Laut Tagesanzeiger will Restaurant-Chef Rosenberger keine Anzeige erstatten.

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