„Veganer Landwirtschafts-Simulator“: Peta spielt den Spielverderber

Mähdrescher und Traktor

Die Organisation Peta kümmert sich sogar um Tiere, die es nur in der virtuellen Realität gibt. Überraschenderweise setzen sich ausgerechnet die Tierrechtsaktivisten für Schlachtungen ein. In einem offenen Brief fordert der britische Peta-Ableger jetzt, dass im Computerspiel „Landwirtschafts-Simulator 17“ künftig zu sehen sein soll, wie Schweine geschlachtet werden. Als Alternative schlagen die Tierrechtler einen „Veganen Landwirtschafts-Simulator“ vor.

Nach der Ankündigung, dass es in dem neuen Spiel der Giants Software GmbH auch um Schweinezucht gehen soll, schrieb Peta UK einen Brief an Christian Ammann, den Geschäftsführer des schweizerischen Unternehmens. Laut Pressemitteilung enthält das Schreiben die Aufforderung, Videomaterial aus Schlachthöfen in das Spiel aufzunehmen. Zudem werde darauf hingewiesen, dass das Spiel zeigen sollte, wie Schweine getötet werden – „damit die Spieler eine wahrheitsgetreue Darstellung dieser Industrie bekommen“.

„Der ‚Landwirtschafts-Simulator 17‘ sollte entweder die entsetzliche Realität zeigen, die Schweine in einem Schlachthof durchleben müssen, oder in einen ‚Veganen Landwirtschafts-Simulator 17‘ geändert werden, in dem Spieler Pflanzen anbauen können ‒ alles andere wäre unehrlich“, schrieb Harriet Barclay von Peta UK. „Peta fordert jeden auf, der Videomaterial von Schweineschlachtungen für zu grausam hält, um es in ein Virtual-Reality-Spiel aufzunehmen, im wahren Leben keine toten Tiere mehr auf seinem Teller zu dulden und zu veganen Nahrungsmitteln zu wechseln, für die keine Tiere leiden mussten.“

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