Vorbildliche Zusammenarbeit von Jägern und Imkern

Biene auf Blume

Im oberfränkischen Hallerndorf hat ein Pilotprojekt begonnen, das Bienen und dem heimischen Wild neuen Lebensraum geben soll. Dazu haben Landwirte fünf Hektar ihres Bodens zur Verfügung gestellt, die in den nächsten Jahren als Bienenwiesen und Wildäcker genutzt werden sollen. Die Initiative hatten der Imker Wolf-Dietrich Schröber und Jagdpächter Johannes Seuberth ergriffen, schreibt inFranken.de

Mit Seuberth hat Schröber einen perfekten Partner für das Projekt gefunden. Seuberth ist nicht nur Jäger, sondern auch Landwirt und Imker. Er kennt den Wert von Bienenwiesen und Wildäckern also nur zu gut. Finanzielle Unterstützung gibt es durch das Kulturlandschaftsprogramm des Freistaates Bayern. Die Flächen sollen in den nächsten fünf Jahren gemeinsam bewirtschaftet werden. Imker und Jäger arbeiteten dabei Hand in Hand, heißt es. Der Kreisvorsitzende der Imker, Wolf-Dietrich Schröber, hofft, dass das Projekt auf den ganzen Kreis ausgeweitet wird- deshalb sind Imkerverband und bayerischer Jagdverband auch mit im Boot. Bei der Vielzahl der Aufgaben, mache eine Zusammenarbeit der Verbände also Sinn, sagt er. Als nächstes werden Samen beschafft und ausgesäht.

Bei der Wahl der Flächen musste vorab einiges beachtet werden, sagt Jagdpächter Johannes Seuberth. Bienen sind weniger wählerisch, als das Wild. Deshalb wurden vor allem „ruhigere“ Standorte ausgesucht. 

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