Wildkamera fotografiert Wilderer – Polizei ermittelt

Jäger sind beunruhigt: Ein Wilderer streift durch ihre Wälder – bestens ausgestattet mit Jagdgewehr und Nachtsichtgerät.

Quelle: Polizei Minden-Lübbecke

Quelle: Polizei Minden-Lübbecke

In einem Waldgebiet in Minden-Lübbecke (NRW) fahndet die Polizei nach einem mutmaßlichen Wilderer, wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der Unbekannte wurde von der Wildkamera eines Jägers fotografiert. Brisant: Der Mann streift mit Nachtsichtgerät und genehmigungspflichtigem Schalldämpfer durch das fremde Revier.

Es ist nicht der erste Fall dieser Art in der Region. Im Juli letzten Jahres wurde schon einmal ein Unbekannter mit Gewehr in einem Wald im Bereich Porta-Westfalica-Möllbergen gesichtet, heißt es in einem Bericht von Focus Online. Jäger und Jagdpächter zeigten sich damals schon beunruhigt. Ein mit einem Gewehr ausgestatteter Unbekannter im Wald gefährde nicht nur das Wild, das zum Teil qualvoll verende, wenn es nicht geborgen werde. Auch die Jäger hätten ein ungutes Gefühl bei der Vorstellung eines bewaffneten Fremden in ihrem Revier, zitierte das Mindener Tageblatt den Jagdpächter Dr. Peter Könemann.

Dass dieser auch in angrenzenden Revieren in Herford oder in den Bereichen Schaumburg und Bückenburg gesichtet wurde, schließt die Polizei laut Deister-Weserzeitung nicht aus.

Auf den Bildern der Wildkamera ist der Mann mit einer hellen Jacke mit auffälligen Streifen bekleidet und trägt eine Nachtsichtkamera vor seinem Gesicht. Hinweise zur Person und den Ausrüstungsgegenständen nimmt die Polizei in Minden unter der Rufnummer (0571) 8866-0 entgegen.

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