Wildlebensraum ist ein echtes „Juwel“

Blühstreifen

Symbolbild: wikipedia.org / Sebastian Wallroth

In einem großen Gemeinschaftsprojekt sind in der bayerischen Gemeinde Bütthard auf 15 Kilometern Länge gut 25 Hektar Wildlebensraum entstanden. Das Projekt wurde jetzt von Vertretern des Landes, der Landwirtschaft und des bayerischen Jagdverbandes (BJV) gewürdigt, schreibt Mainpost.de. Bei einer Bustour informierte sich die 60-köpfige Delegation über das Engagement der Bauern und Jäger.

 Heiko Lukas vom Würzburger Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nannte die bepflanzten Flächen ein Juwel, mit dem man protzen und prunken könne. Gemeint sind die Blühstreifen entlang von Gräben und Äckern. Diese hätten bereits dafür gesorgt, dass sich Insekten und Schmetterlinge stark vermehren. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für allerlei Wildtiere. Um aber eine Aussage zur Entwicklung für jagdbares Wild zu treffen, sei es noch zu früh.

Besucht wurde außerdem ein 25 Hektar großes Maisfeld. In dessen Mitte hatte Jagdpächter Simon Abeln auf einer Fläche von 10 Ar kleinwüchsigen Klee gepflanzt. Dieser soll Rehe und Wildschweine aus dem Maisfeld locken und als Futterquelle dienen. Gleichzeitig bietet sich von einem nahegelegenen Hochsitz eine gute Schussmöglichkeit, um das Schwarzwild zu bejagen.  

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