Wildunfälle: Bahnstrecke gesperrt – Wolf angefahren

In Mecklenburg-Vorpommern hat es zwei aufsehenerregende Unfälle mit Wildtieren gegeben. Ein Zug kollidierte mit einer Wildschweinrotte und ein Wolf wurde von einem Auto angefahren und tödlich verletzt.

Bahnstrecke mit Oberleitungen

Symbolbild

Für rund 100 Menschen hat die Bahnfahrt auf der Strecke Stralsund-Pasewalk-Berlin am Sonntagabend deutlich länger gedauert. Eine Rotte Wildschweine wurde vom Zug erfasst. Die Triebwagen wurden dabei so stark beschädigt, dass ein Ersatzzug organisiert werden musste, schreibt die Berliner Morgenpost. Die Strecke war wegen des Unfalls gut vier Stunden gesperrt. Die Reisenden mussten den Zug über Leitern verlassen, um auf den Ersatzzug umzusteigen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Wie viele Wildschweine bei dem Zusammenstoß ums Leben kamen und ob Jäger die Nachsuche übernahmen, ist nicht klar.

Toter Wolf nach Auto-Unfall

Am Montagmorgen ist im Landkreis Ludwigslust-Parchim ein Wolf von einem Auto angefahren worden. Das Tier lief nach Polizeiangaben gegen 7 Uhr plötzlich über die Autobahn und wurde von einem Kleintransporter erfasst. Der Kadaver wurde von der Polizei sichergestellt. Erst kürzlich hat der Landesjagdverband Brandenburg vor einer erhöhten Unfallgefahr mit Wölfen gewarnt, da sich die Tiere zurzeit in der Paarungszeit befinden (wir berichteten).

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