Wölfe: Länder planen Entnahme-Team


Nach Informationen des Schwäbischen Tagblatts planen Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ein gemeinsames „Entnahme-Team“ für Problemwölfe.


Die Eingreiftruppe aus Berufsjägern und Sachverständigen soll gegebenenfalls revierübergreifend und wohl auch länderübergreifend tätig werden. Die betroffenen Jagdrechtsinhaber werden in jedem Fall informiert. Ihre direkte Mitwirkung beim Abschuss ist aber bisher offenbar nicht vorgesehen.

Dazu zitiert die Zeitung das Stuttgarter Umweltministerium (Chef ist Franz Untersteller von den Grünen) mit der Einschätzung, dass sich Privatjäger aus Angst vor Repressalien nur ungern an Wolfsjagden beteiligen. Dies habe sich bei der Entnahme eines kranken Wolfs in Sachsen gezeigt. Obwohl die Wölfe dort ins Jagdrecht aufgenommen wurden, waren die örtlichen Revierinhaber nicht bereit, an der Jagd teilzunehmen.

Der Grund war nach Aussagen eines Ministeriumssprechers, dass „im Internet wiederholt Morddrohungen gegenüber Jägern oder Behördenmitarbeitern im Zusammenhang mit legalen Wolfstötungen ausgesprochen wurden.“ Deshalb soll auch streng geheim bleiben, wer in der Eingreif-Gruppe mittarbeiten wird.

Am Rande: Antworten, warum sich Bayern nicht am Entnahme-Team beteiligt, gibt es bisher nicht aus Stuttgart.

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