Wolfsriss im Münsterland?

Gerissener Damhirsch in Gehege bei Westerkappeln gefunden.

Gerissener Damwild-Spießer

So wurde der Damwild-Spießer aufgefunden. War es ein Wolf? Foto: Klaus Michalek 

In der kleinen Nordrhein-Westfälischen Gemeinde Westerkappeln im Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt) wurde ein getöteter Damwild-Spießer in einem Damwild-Gatter aufgefunden.

Kehlbiss bei einem Stück Damwild

Der typische Kehlbiss gilt als Indiz dafür, dass es sich um einen Wolf gehandelt haben könnte. 

Foto: Klaus Michalek

Anzeichen wie der wolfstypische Kehlbiss und der ausgefressene Bauchraum deuten darauf hin, dass das Tier von mindestens einem Wolf getötet worden ist. An einer Stelle des Zaunes weisen Spuren darauf hin, dass dieser untergraben worden ist.

Durchschlupf unter Gatterzaun

An dieser Stelle ist der Zaun untergraben worden. 

Foto: Klaus Michalek

Nach Angaben des Gatterbesitzers Klaus Michalek gegenüber unserer Redaktion, war das der erste Vorfall dieser Art in der Region. Der Verdacht, dass es sich um einen Wolf gehandelt haben könnte, erhärtet eine vermeintliche Wolfssichtung einer Reiterin nur circa zwei Kilometer von besagtem Gehege entfernt.

Letztendliche Gewissheit wird erst die gentechnische Untersuchung des Kadavers erbringen. Entsprechende Proben wurden genommen und zur näheren Untersuchung weitergeleitet.

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