Zaun-Zerstörung bringt Rotwild und Menschen in Gefahr

Aus einem Karlsruher Gehege konnte ein ganzes Rotwild-Rudel ausbrechen. Unbekannte hatten den Zaun an zwei Stellen zerschnitten.

Rotwild

Symbolbild: Dieter Hopf

Unbekannte Täter haben jetzt den Zaun eines Rotwild-Geheges in Karlsruhe mutwillig zerstört und damit nicht nur die Tiere, sondern auch Passanten und Autofahrer in Gefahr gebracht.

Wie die Stadt Karlsruhe mitteilte, wurde der Zaun des Rotwild-Geheges in Rappenwört an zwei Stellen aufgeschnitten. Sämtliche Tiere des Rudels brachen daraufhin aus dem Gelände aus. Mitarbeiter des städtischen Forstamts hatten anschließend große Mühe, zunächst den Hirsch und danach den Rest des Rudels wieder zurück in das Gatter zu treiben.

Die Stadt wies darauf hin, dass die entflohenen Tiere Passanten und Straßenverkehr erheblich hätten gefährden können. Wenn die Rückholaktion nicht gelungen wäre, hätten die Tiere getötet werden müssen, um mögliche Gefahren und Schäden abzuwehren. Forstamtschef Ulrich Kienzler stellte klar, dass diejenigen, die mutwillig Gehegezäune aufschneiden, auf keinen Fall Tiere „retten“, die bereits in dem Gehege geboren wurden. Vielmehr gefährdeten sie deren Leben und zusätzlich auch das von Menschen.

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