Hochsitz

Zulassung von Schalldämpfern: LJV begrüßt verbesserten Gesundheitsschutz

Jedem Jäger wird es bekannt sein: Ein Gewehrschuss ist nicht ungefährlich, auch nicht für das eigene Gehör. Schalldämpfer sind bereits seit langer Zeit Bestandteil einer hitzig geführten Diskussion. Nachdem Länder wie Bayern, Rheinland-Pfalz und Brandenburg die Schalldämpfer bereits genehmigt haben, kann jetzt auch der Landesjagdverband (LJV) Baden-Württemberg die Zulassung der Flüstertüten bekanntgeben.

In der Pressemitteilung des Deutschen Jagdverbandes heißt es, dass die „Jägerinnen und Jäger ab sofort Schalldämpfer für ihre Jagdgewehre bei ihrer Waffenbehörde beantragen können“. Der stellvertretende Landesjägermeister Christian Kunz zeigte sich erfreut, dass das Innenministerium in dem Erlass der Forderung des LJV gefolgt ist und Schalldämpfer somit nicht nur vorgeschädigte Personen erlaubt sind. „Wenn ein Gehörschaden Voraussetzung für die Genehmigung eines Schalldämpfers ist, würden Ursache und Wirkung missachtet. Dann ist es zu spät. Der Schalldruck muss an der Quelle bekämpft werden“, führte Kunz aus.

Auch das Bundeskriminalamt hatte sich mit der Rechtslage beschäftigt und kam zu dem Schluss, dass eine größere Verfügbarkeit von Schalldämpfern auf Jagdgewehren nicht zu negativen Auswirkungen für die öffentliche Sicherheit führen werde. Für Pistolen und Revolver bleiben Schalldämpfer jedoch weiterhin verboten.

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