Zwei Jäger bei der Jagd tödlich verletzt

Bei der Jagd auf Gänse und bei der Erntejagd ist es in Deutschland jetzt zu zwei tödlichen Zwischenfällen gekommen.

Rettungswagen

Symbolbild: LMoonlight

Gleich zwei Jäger sind in den vergangenen Tagen bei der Ausübung der Jagd ums Leben gekommen. Bei Ochtrup (NRW) starb ein Mann während der Gänsejagd, in Thüringen kam es bei der Erntejagd zu einem tödlichen Zwischenfall.

Wie die Westfälischen Nachrichten berichteten, hatten sich fünf Jäger am Montagabend an einer Teichanlage im nordwestlichen Münsterland getroffen. Die Männer nahmen getrennte Positionen ein, um auf Gänse zu jagen. Nachdem anschließend am vereinbarten Treffpunkt nur vier Jäger zusammenkamen, machten sich diese auf die Suche und fanden ihren Jagdkameraden mit einer Schussverletzung hinter einem Maisfeld. Rettungskräfte konnten dem 52-Jährigen nicht mehr helfen. Laut dem Bericht wird nun ermittelt, wie es zu dem tödlichen Schuss kommen konnte.

Im thüringischen Birkigt (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) wurde ein 56-Jähriger am Mittwochabend während der Erntejagd offenbar vom Geschoss eines anderen Jägers tödlich getroffen. Laut MDR gehörte der Mann zu einer sechsköpfigen Gruppe, die auf einem Feld Wildschweine bejagen wollte. Warum der Schuss fiel und den Jäger traf, werde nun kriminalpolizeilich ermittelt.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) reagierte mit einer Mitteilung auf den Zwischenfall in Thüringen: „Wir sind entsetzt und tief betroffen. Jeder Unfall ist einer zu viel, auch wenn es nur sehr selten dazu kommt.“ Um derartige Zwischenfälle zu verhindern, gebe es für Jäger verschiedene Sicherheitsregeln. So dürfe zum Beispiel nur in Richtung Boden und nicht in Richtung einer Straße geschossen werden.

Der DJV verwies auf sein Video zum Thema „Sicherheit bei der Jagd“:

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