TV Tipp: „Die Elbe – Vom Riesengebirge zur Sächsischen Schweiz“

Elbe-Porträt im NDR zeigt außergewöhnliche Einblicke in das Verhalten der Tiere am großen Strom. 

Rotwild auf der Wiese

Foto: Karl-Heinz Fritschek

Als 1.100 Kilometer langes Band zieht sich die Elbe quer durch Tschechien und Deutschland. Seine Unberührtheit und Ursprünglichkeit hat sich die Natur entlang des Flusses bewahrt, denn in Ufernähe leben Tierarten, die in anderen Regionen Europas selten geworden sind.

Nur wenige Kilometer von der Elb-Quelle im Riesengebirge entwickelt sich der Fluss zu einer rauschenden Strömung, die durch 40 Meter tiefe Schluchten und dunkle Wälder fließt. Dies ist der unberührte Lebensraum einer Vielzahl von Tieren. Auf Lichtungen röhren im Herbst die Rothirsche, bereits im zeitigen Frühjahr balzen Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge, während in tieferen Lagen Fischotter im Elb-Eiswasser nach Beute tauchen.

Die NDR-Naturfilmreihe „Expedition ins Tierreich“ porträtiert die Elbe mit ihren Naturschätzen. Besondere Lebensräume sind die Altarme der Elbe: Dort – an stillen Orten mit viel Röhricht – lebt eines der kleinsten Nagetiere Europas, die Zwergmaus. Das saubere Elbwasser schätzen auch Bitterlinge, die im Flusslauf eine einzigartige Symbiose eingehen: Die kleinen Karpfenfische legen ihre Eier in Süßwassermuscheln und verbreiten dafür deren Nachwuchs.

Das aufwändige Elbe-Porträt zeigt am heutigen Mittwoch, 1. März 2017, zwischen 20.15 und 21.00 Uhr im NDR-Fernsehen, Einblicke in das außergewöhnliches Verhalten der Tiere am großen Strom.

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